| Nimm Zwei |
| Artikel |
|
„Ich bin BMW-Fan, seitdem ich den Führerschein habe. Damals erbte ich einen 2002tii und war begeistert, danach besaß ich Autos der Dreier-Reihe, einen 2,1-Liter-Hartge-Umbau und viele M3. Ich hatte auch mal Porsches, aber die Bayern sind einfach führend in der Motorentechnik. Sie brachten den ersten Turbo, sie haben jetzt die besten Saugmotoren. Bei 60 000 Kilometern, die ich pro Jahr fahre, sind mir Leistung und Fahrvergnügen wichtig – und das finde ich bei BMW. Jetzt probiere ich den neuen M3 aus. Erster Eindruck: Ein gutes Auto, aber der M3 aus den 90er-Jahren, der E36, war der beste Dreier, der von BMWs Powerabteilung entwickelt wurde. Den M-Racing GTR 500 habe ich selbst gebaut – nachdem ich einen leichten, starken Rennwagen für die Straße suchte und nichts fand, was mir gefiel." (...)
Ich will ja nicht nur einen Sportwagen fahren, ich will einen Le-Mans-Renner pilotieren. Bei dem englischen Hersteller Ultima fand ich die richtige Basis für mein Vorhaben. Heute ist nur noch die Karosserie englisch – im Laufe der Zeit habe ich vom Rahmen über die Technik bis zum Innenraum alles geändert, was ging: Der Motor ist ein optimierter Achtzylinder aus dem BMW M5 (Vorgängermodell) mit 540 PS, der Rahmen könnte jetzt bis zu 1100 PS verkraften. Alu- statt Stahlnieten, Carbon im gesamten Wagen etc. Natürlich treibt das den Preis (rund 216 000 Euro). Aber er ist es wert: Beim Test auf der Rennstrecke in Oschersleben habe ich bei drei Grad, Nebel und Bodenfrost eine Zeit von 1:39:68 Minuten hingelegt – da kommt fast kein Auto mit Straßenzulassung mit. Andererseits fährt meine Frau mit dem GTR zum Einkaufen – er ist sehr leicht zu beherrschen. Inzwischen ist aus der Vorliebe eine zweite Firma geworden.“
|


