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 Die Tür ist eigentlich immer fest verschlossen. Eine rostige, ehemals wohl grüne, zweiflügelige Metalltür, bei der die Zeit schon mächtige Spalten hineingefressen hat.
Drumherum rot geklinkertes Mau-
erwerk, drei halb verfallene Stufen und davor ein Teil eines braunen Gleisbandes, dessen Weg einst im Bahnhof Mülhausen begann und nun in Dornengestrüpp endet. Kurz: der Eingang zu einer Fabrikhalle. Ganz früher belebt: Die Beschäftigten der Textilwerke der Gebrüder Hans und Fritz Schlumpf in Mülhausen, Elsass, werden hier aus- und eingegangen sein. (...)
Irgendwann haben die Schlumpfs dann die Tür verschlossen. Im Elsass fragt man nicht, was sich in einem Gebäude befindet, in dem man nichts mehr zu suchen hat. Die Schlumpfs verbargen in den Hallen Autos. Viele Autos. Bis sie 1977 alles wieder verloren. Denn ab etwa 1960 kauften die reichgewordenen Industriellen alles, was zu haben war – es musste nur selten, edel, teuer und europäisch, möglichst sogar französisch sein. Und am allerliebsten: Bugatti.
       
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