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Und das auf eigenem Terrain – dem riesigen, Fiat-eigenen Testgelände in Balocco bei Mailand. Allein schon der Name MC12 (Maserati Corse 12-Zylinder) macht jedem Autofreak den Mund wässrig. Die Eckdaten des über fünf Meter langen Boliden: 632 PS bei 7500/min, laut Werk in 3,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Unser aufmerksamer Begleiter in Balocco: Ivano Cornia (57), Maseratis Cheftester, der sich das Spektakel bei rund zehn Grad plus und vorfrühlingshafter Sonne nicht entgehen lassen will. Allerdings muß er gleich handgreiflich werden:Unser GPS gestütztes Meßsystem von 2D benötigt Strom fürs Messen – und das einzige, was am Test-MC12 nicht funktioniert, ist die serienmäßige Steckdose. Also: Saft direkt von der Batterie abzapfen – die jedoch befindet sich unter der Fronthaube. Die wiederum läßt sich nur dann öffnen, wenn man die seitlichen Schnappverschlüsse und gleichzeitig die Kabelverbindungen zu den Scheinwerfern löst. Die Einweisung zum Beschleunigen geht schneller: Race-Modus einschalten (kürzere Schaltzeiten, weniger Traktionskontrolle), per Schaltpaddel den ersten Gang der automatisierten Sechsgangschaltung (Cambiocorsa) aufrufen, kurz leicht aufs Gas drücken, damit die Kupplung fassen kann. Erst dann Vollgas geben. Der Zwölfzylinder röhrt auf, das Heck schwänzelt, im Nu rast die Drehzahl in den Begrenzer. Ein paar Versuche später steht das nicht mehr zu verbessernde Ergebnis: 3,8 Sekunden – exakt der von Maserati angegebene Wert.
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