|
Artikel
|
|
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Jaguar denken? Rassige Vorkriegssport- wagen?Die schönste automobile Versuchung aller Zeiten namens E-Type? Niedrige Gürtellinien, Doppelscheinwerfer, der Automatikwählhebel in der J-förmigen Schaltkulisse? Uns geht es ganz genauso. Kurz: Wir alle verfallen in Nostalgie. Das ist nicht gut fürs Geschäft. Vor allem dann nicht, wenn die Konkurrenz (besonders aus Stuttgart und München) mit modernsten Produkten punktet. Deshalb zieht Jaguar selbst die Notbremse: „No more heritage“, heißt die Devise – fürs Design herausgegeben von Designchef Ian Callum und gegen eine Menge Widerstand aus dem Management durchgedrückt.
Das bedeutet für eine Marke, die bislang – besonders optisch – hauptsächlich von Tradition und sportlichem Erbe lebte, nicht weniger als eine Revolution. War der vor kurzem präsentierte Sportwagen XK erster serienmäßiger Vorbote dieser neuen Zeit, manifestiert sich der moderne Stil nun im Jaguar XF. OBEN: Mehr Dynamik, mehr Gelassenheit. Der neue Jaguar XF will sein Vorgängermodell S-Type hinter sich lassen. Schon der Innenraum wirkt modern und aufgeräumt, die Schaltung übernimmt ein Drehknopf, die Luftdüsen schwenken beim Einsteigen auf die Passagiere ein.
 
|