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Eine Klasse für sich

Das Steinchen war vielleicht so groß wie ein halber Stecknadelkopf. Ein Stück Beton. Nur: Es lag nicht auf der Straße – sondern ich fand es in meinem linken Ohr. Ich dusche täglich. Deswegen gibt's nur einen Schuldigen: Der Simon Höckmayr war's. Sein HKT Seven RS Clubsport bewirft die Insassen aber nicht nur mit Dreck. In erster Linie versetzt der Wagen sie in höchstes Verzücken. Und pulverisiert nebenbei die bisherige Rekordmarke im Oschersleben-Rundenzeiten-Contest von AUTO BILD SPORTSCARS.

 

Coopers Kisten

Der Mann hat Spaß. Nicht nur die vielen Lachfalten um die Augen zeugen davon. Alle können es sehen: Mit größter Freude kutschiert Mike Cooper (51), Sproß der weltbekannten Renn- und Tuning-Famile sowie Chef der Mini-Werkstuningschmiede John Cooper Works, Erwachsene und Kinder über den Circuit von Goodwood. Hier, im südenglischen Garten des Earl of March, wo unter anderem das berühmte Festival of Speed stattfindet, während ein Beet weiter die Rolls-Royce Phantom gefertigt werden, ist Mike Cooper zu Hause. (...)

 

Dicker Brocken

Kennen Sie noch den Comic mit dem Rennfahrer Michel Vaillant? Alle Autos rasten in den Heftchen mit einem markerschütternden Sound durch die Seiten: „Vrrrrroooaammmm...“ Bis vor kurzem war mir Vroam noch nie so richtig live begegnet – seit der Fahrt im Superformance Coupé weiß ich, wie Vaillant und vor allem seine Zeichner sich ihre Kicks geholt haben. (...)

Miami Blau

Der Typ in seinem neuen Pontiac GTO lässt nicht locker. Immer wieder gibt er auffordernd Gas, läßt kurz die Hinterräder seines schwarzen 400-PS-Amis durchdrehen, beschleunigt, bremst ab. Auf dem Biscayne Boulevard in Downtown Miami wird sein dumpfes V8-Wummern von den Bankenhochhäusern zurückgeworfen. Es ist Sonntag morgen, ausnahmsweise ist keine Poliztei unterwegs, und die Aufforderung zum Sprintduell auf dem Weg ins berühmte Art-déco-Viertel von Miami Beach ist eindeutig. Sorry, aber wir haben das nicht nötig. (...)

 

Leichte Übung

Die beiden Mechaniker aus Maranello arbeiten gründlich. Erst nach rund einer Stunde packen sie ihr Meßgerät ein. „Feinjustierung der Kupplung“ lautete die Aufgabe der beiden Männer, die am Ferrari-Stammsitz für Maserati-Antriebsstränge verantwortlich sind. Sie wollen ihre Arbeit diesmal besonders gut machen – steht doch bei Maserati ein Test an, den die Italiener vorher so noch nie gestattet hatten: Die erste Nachmessung der Werksangaben für ihren Supersportler MC12 durch Journalisten.(...)

Kein Winter-Märchen

Die Begeisterung für die eine oder andere unserer Lieblingsgeschichten hält sich bei vielen Kollegen im überschaubaren Rahmen. So auch hier. Der Plan war eigentlich ganz simpel: Wir wollten 100 Runden auf der Nordschleife des Nürburgrings nonstop fahren. Was ja eigentlich nichts Besonderes ist – jedenfalls nicht im Sommer. Da werden 24-Stunden-Rennen gefahren, und alle finden es toll. Aber Anfang Februar ist in der Eifel alles anders – besonders das Wetter. (...)

Wie die Pferde laufen lernen

Marcello Baldelli fehlen nur zwei Punkte zum Gewinn des Grand Prix. Noch ein paar gute Ideen, besonders schnelle Arbeit, dann hat es der Karosseriearbeiter geschafft: zehn Punkte. Er freut sich schon auf die Belohnung. Nein, nicht auf einen dünnwandigen Silberpokal mit kiloschwerem Marmorsockel. Sondern auf was Handfestes. Eine Digitalkamera. Oder eine Playstation. Etwas, das er auch gebrauchen kann. (...)

Vier gewinnt

Der Mann muß ziemlich begeisterungsfähig gewesen sein. David Brown, ein britischer Traktorenhersteller, wurde 1946 durch eine Anzeige in der „Times“ auf den klammen Autobauer Aston Martin aufmerksam. Daraufhin setzte er sich in das einzig verbliebene Firmenkapital, einen am 3. Dezember 1940 zugelassenen Viertürer namens Atom – und kurvte los. (...)

Wie der Martin zum Aston kam

Die Straße ist ziemlich schmal. Alt und oft ausgebessert. Typisch englisch eben. "Slow" steht in dicken weißen Lettern ab und zu auf der Fahrbahn - und "40". Das sind 60 Stundenkilometer - viel für dieses unübersichtliche Stück Flickwerk. Und doch rasen hier immer wieder Aston Martin rauf und runter, runter und rauf - viel schneller als mit 40 Meilen.  "Neulich war hier ein V8 Vantage mit dänischem Kennzeichen," erzählt Anwohner Scott Camber, "die sind den ganzen Tag hier rumgedüst. (,,,)

Der GT

Kennen Sie die TV-Werbung für den neuen VW Passat Kombi? Da streiten sich zwei Hoteldiener, wer den Wagen des Gastes einparken darf. Bis sie raufend übers Trottoir kugeln und der Gewinner Unmengen von Gepäck tragen darf...
Okay, VW ist VW, und Ford ist Ford. Aber dieser Film erinnert mich trotzdem an den Tag, als der rote Ford GT die Redaktion erreichte. Nein, wir haben uns nicht geprügelt. Aber selten wurde ein Auto so schnell so dicht von der gesamten Redaktion umlagert. (...)

 

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