Neue Horizonte für Jaguar
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Jaguar denken? Rassige Vorkriegssport- wagen?Die schönste automobile Versuchung aller Zeiten namens E-Type? Niedrige Gürtellinien, Doppelscheinwerfer, der Automatikwählhebel in der J-förmigen Schaltkulisse? Uns geht es ganz genauso. Kurz: Wir alle verfallen in Nostalgie. Das ist nicht gut fürs Geschäft. Vor allem dann nicht, wenn die Konkurrenz (besonders aus Stuttgart und München) mit modernsten Produkten punktet. Deshalb zieht Jaguar selbst die Notbremse: „No more heritage“, heißt die Devise – fürs Design herausgegeben von Designchef Ian Callum und gegen eine Menge Widerstand aus dem Management durchgedrückt.
Modernes Motorama
Das waren noch Zeiten, als General Motors mit den Autos zu den Interessenten kam und nicht andersherum. Sechs mal startete ein großer GM-Tross zwischen den Jahren 1953 und 1961 zu gigantischen Road-Shows. Im Gepäck - neben Beispielen aus dem aktuellen Portfolio - atemberaubende Show-Cars und Design-Studien, insgesamt mehr als 50 Stück. Der Titel des Spektakels: Motorama. Jetzt haben es die Veranstalter der Concours d'Elegance
im kalifornischen Pebble Beach geschafft, gut ein Drittel dieser Pretiosen aus Privat- und Konzernbesitz auf den Nobel-Golfplatz um das berühmte Loch 18 zu versammeln.
Das Herzchen
Alles drin, alles dran, alles bingo." Hört sich ein bisschen lustlos an, ist aber Bestandteil der deutschen Werbung für den neuen Renault Twingo, der seit September bei den Händlern steht und der selbst auf geringe Entfernung kaum von anderen Kleinwagen wie Citroën C2 oder Toyota Aygo zu unterscheiden ist.
Cowboy im Massanzug

Alleine schon, wie er das R rollt: „Ssiiis iiis nott a rrrrrretrrrrrro-design“, sagt er voller Überzeugung, mit umwerfend italienischem Akzent in seinem eigentlich fließenden Englisch. Er fährt mit der Hand die scharfe Kante an der Seite seiner einzigartigen Corvette entlang: „Ich habe zwar eine Menge Details verbaut, die tatsächlich aus der langen Historie dieses Sportwagens kommen, aber das Design weist in die Zukunft.“ (...)
Einer für alle

Nicht, dass dieses Unikat unter 140 km/h langweilig wäre. Aber ab ungefähr diesem Tempo wird es noch viel interessanter. Da fegt der Wind von unten in den Helm,
hebt ihn ein bisschen an, und der Kopf wird deutlich erleichtert. Gleichzeitig ziehen sich automatisch die Mundwinkel nach oben – keine Folge des sich straffenden Helmverschlusses, sondern aktive Körperreaktion auf mächtig viel Fahrspaß. (...)
Der Stern von Modena

Ein Freund, ich möchte dir ein Auto widmen“, sagte der junge Designer in der Kleinstadt Balcarce in Argentinien, „es soll deinen Namen tragen.“ „Oh, ich bin geehrt“, antwortete der alte Rennfahrer, „aber ich habe eine Bedingung.“ „Egal wie sie heißt“, erwiderte der junge Mann, „ich werde sie erfüllen.“ „Der Motor muss den Stern tragen“, präzisierte der Alte, „denn ich bin ein Mercedes-Mann...“ (...)