Terra di Motori

Es gibt nicht viele Gegenden auf der Welt, wo es als Fahrer eines Lamborghini Gallardo wichtig ist, in den Rückspiegel zu schauen. Hier, nördlich und südlich der Via Emilia, ist es ein Muss. Mit schrillem Brüllen taucht ein Murcièlago hinter uns auf und überholt – viel Platz bleibt nicht. Nur 30 km/h sind hier streckenweise erlaubt, bei 100 km/h rollen wir im Quellverkehr mit, 150 km/h dürfte der Zwölfzylinder auf dem Tacho haben. Unverschämtheit. Unverschämtheit? Keineswegs.
Erstens sind wir hier in Italien, da werden Tempolimits von den Bewohnern oft nur als gut gemeinte Empfehlungen angesehen. Zweitens sind wir in der Emilia Romagna – „terra di motori“, wie die Einwohner es selbst nennen, das Land der Motoren.
Ein Fest für alle
Wenn es nach Ford geht, wäre «Antonella» der ideale Käufer für den neuen Fiesta. Sie ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, progressiv und empfänglich für Lifestyle-Produkte. Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Der typische Fiesta-Fahrer ist im Durchschnitt 45 Jahre alt, denkt praktisch und steht Veränderungen eher kritisch gegenüber. (...)
Ein Fest für alle
Wenn es nach Ford geht, wäre «Antonella» der ideale Käufer für den neuen Fiesta. Sie ist zwischen 20 und 30 Jahre alt, progressiv und empfänglich für Lifestyle-Produkte. Die Wirklichkeit sieht etwas anders aus: Der typische Fiesta-Fahrer ist im Durchschnitt 45 Jahre alt, denkt praktisch und steht Veränderungen eher kritischgegenüber.
Mit der Neuauflage des Kleinwagens will Ford nun den Spagat schaffen, beide Kundenkreise zu überzeugen. Die Konservativen können sich auch beim jüngsten Weltauto von Ford – er wird in drei Kontinenten gebaut und in fünf vertrieben – auf typische Ford-Stärken verlassen: Preise, die der Konkurrenz Sorgen bereiten, und einen Schritt voraus in Sachen Sicherheit.