|
Artikel
|
|
Ausnahmezustand in Monterey, Kalifornien: Aus den Tiefgaragen sprudeln moderne Maybäche, die Hotels sind mit Bentley und Rollis zugeparkt, und auf den Straßen röhren mehr Lamborghini und Ferrari als während des Werksverkehrs in der Gegend um Maranello. Kurz: Es ist ''Pebble Beach''-Wochenende.
Hier werden auf einem stadtnahen Golfplatz am Pazifik einmal im Jahr die edelsten Oldtimer prämiert, die teuersten Supersportwagen vorgestellt und mit die begehrtesten Klassiker verkauft. Wer Geld hat, zeigt es durch das Auto, das er fährt oder fahren will. Aber auch in Monterey selber ist der Teufel los, was bemerkenswerte Autos angeht.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|

Es ist 20.32 Uhr. Paul - wir nennen ihn mal so, vielleicht heißt er auch ganz anders - hat sich eingerollt auf dem Sofa. Das Möbelstück steht auf einem alten Lastwagenanhänger. Und der ist am Brünnchen postiert. Ein Kult-Ort für Zuschauer in der Grünen Hölle - der Altar ist ein Asphalt-Band.
Keine Ahnung, wie lange Paul da schon seinen Rausch ausschläft. Seit gut fünfeinhalb Stunden jagen 217 Autos über die Rennstrecke - Fiat 500 gegen Porsche GT3, Fiat 500 gegen Gumpert Apollo Hybrid, Opel Manta mit Fuchsschwanz an der Antenne gegen Aston Martin DBRS9, Seat Leon Supercopa gegen Lamborghini Gallardo, Issigonis' Mini gegen Hackenbergs VW Scirocco. Lärm wie bei McDonalds zur Mittagszeit. Vielleicht hat Paul schon den Start um 15 Uhr verschlafen. Wie andere auch. Hier liegen bereits jetzt so viele Pfandflaschen auf dem Waldboden, dass von dem Erlös eine Familie nach Mallorca reisen könnte.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Schwer zu beurteilen, ob es ein Kompliment ist an das Konzept oder schlicht eine Frechheit. Vielleicht beides. Kaum wird das Winz-Auto Smart Fortwo seit Jahresanfang auf dem US-amerikanischen Markt angeboten, gibt es schon Kopien davon zu kaufen. (...)
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Auf keiner Messe gibt es so viele exklusive Marken wie beim Autosalon in Genf. Aus gutem Grund: In der Schweiz wohnt das große Geld. Und dessen Besitzer legen ohne mit der Wimper zu zucken gerne mal 1,5 Millionen Euro für einen schwedischen Supersportwagen mit mehr als 1000 PS hin.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Keine Frau kommt mit einem Paar Schuhe aus, kein Mann mit nur einem Auto. Zwei Fahrzeuge im Fuhrpark sind das Mindeste. Fünf originelle Beispiele
„Ich bin BMW-Fan, seitdem ich den Führerschein habe. Damals erbte ich einen 2002tii und war begeistert, danach besaß ich Autos der Dreier-Reihe, einen 2,1-Liter-Hartge-Umbau und viele M3. Ich hatte auch mal Porsches, aber die Bayern sind einfach führend in der Motorentechnik. Sie brachten den ersten Turbo, sie haben jetzt die besten Saugmotoren. Bei 60 000 Kilometern, die ich pro Jahr fahre, sind mir Leistung und Fahrvergnügen wichtig – und das finde ich bei BMW. Jetzt probiere ich den neuen M3 aus. Erster Eindruck: Ein gutes Auto, aber der M3 aus den 90er-Jahren, der E36, war der beste Dreier, der von BMWs Powerabteilung entwickelt wurde. Den M-Racing GTR 500 habe ich selbst gebaut – nachdem ich einen leichten, starken Rennwagen für die Straße suchte und nichts fand, was mir gefiel." (...)
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Der Bentley Arnage hat den Japaner voll im Griff. Wild kreiselnd dreht sich das 2,5 Tonnen schwere Auto mit dem leichten Asiaten übers Eis, die edlen Stoßfänger nur knapp am harten Schneerand vorbei.
Der Mann scheint noch nie die immense Kraft von 875 Newtonmetern Drehmoment auf der Hinterachse gezähmt zu haben. Sein Jauchzen beweist zudem, dass er die Sache nicht besonders ernst nimmt. Ganz anders sein Beifahrer. Der deutsche Instruktor Guido Heesen schaut sich das Spektakel eine Minute lang an, um dann – auch aus Angst um drohende Wagenwertminderung – den Asiaten freundlich, aber bestimmt aufzufordern, das einst 270 000 Euro teure Auto zu verlassen: „Manche Teilnehmer denken, das hier sei eine reine Spaßveranstaltung.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Alles drin, alles dran, alles bingo." Hört sich ein bisschen lustlos an, ist aber Bestandteil der deutschen Werbung für den neuen Renault Twingo, der seit September bei den Händlern steht und der selbst auf geringe Entfernung kaum von anderen Kleinwagen wie Citroën C2 oder Toyota Aygo zu unterscheiden ist.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Jaguar denken? Rassige Vorkriegssport- wagen?Die schönste automobile Versuchung aller Zeiten namens E-Type? Niedrige Gürtellinien, Doppelscheinwerfer, der Automatikwählhebel in der J-förmigen Schaltkulisse? Uns geht es ganz genauso. Kurz: Wir alle verfallen in Nostalgie. Das ist nicht gut fürs Geschäft. Vor allem dann nicht, wenn die Konkurrenz (besonders aus Stuttgart und München) mit modernsten Produkten punktet. Deshalb zieht Jaguar selbst die Notbremse: „No more heritage“, heißt die Devise – fürs Design herausgegeben von Designchef Ian Callum und gegen eine Menge Widerstand aus dem Management durchgedrückt.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Artikel
|
|
 Es gibt nicht viele Gegenden auf der Welt, wo es als Fahrer eines Lamborghini Gallardo wichtig ist, in den Rückspiegel zu schauen. Hier, nördlich und südlich der Via Emilia, ist es ein Muss. Mit schrillem Brüllen taucht ein Murcièlago hinter uns auf und überholt – viel Platz bleibt nicht. Nur 30 km/h sind hier streckenweise erlaubt, bei 100 km/h rollen wir im Quellverkehr mit, 150 km/h dürfte der Zwölfzylinder auf dem Tacho haben. Unverschämtheit. Unverschämtheit? Keineswegs.
Erstens sind wir hier in Italien, da werden Tempolimits von den Bewohnern oft nur als gut gemeinte Empfehlungen angesehen. Zweitens sind wir in der Emilia Romagna – „terra di motori“, wie die Einwohner es selbst nennen, das Land der Motoren.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|